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auf dieser Seite können Sie sich kleiner Gebete bedienen.

Alle diese Gebete handeln von dem Thema Abschied. Es sind auch kleine Kurzgebete dabei. Gerade in den schweren Stunden wenn es zum Abschied geht oder wenn sich unser liebster und nahestendster Mensch verabschiedet hat fehlen uns die Worte, wir wollen sovieles sagen, doch es sitz neben dem tiefen Schmerz wie ein Kloss in unserem Hals.

Wenn Sie gerade die Gebete nun in diesem Moment nicht aussprechen können sammeln Sie sich - lesen Sie die Gebete still vor sich hin und schliessen Sie zwischendurch immer mal wieder Ihre Augen. Ganz schnell begreifen Sie, dass Sie nicht alleine mit einer solchen Sitation sind. Immer und immer wieder wiederholen sich diese Geschehnisse, Tag für Tag, Stunde um Stunde - keine vergeht ohne dass nicht irgendwo Abschied genommen werden muss.

Vielleicht haben Sie schon die Möglichkeit genutzt sich vorher zu verabschieden, dann gehören Sie jetzt in diesem Moment zu den " etwas erleichterten Menschen " weil Sie mit der Vorbereitung den Umgang mit dem Abschied gelernt haben.

Steh weinend nicht an meinem Grab,
ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf.
Ich bin der Wind, der immer weht,
ich bin Brillantgefunkel im Schnee.

Ich bin die Sonne auf reifem Feld,
ich bin im Herbst der Regen mild.
Und wachst du auf in stiller Früh, 
flattre als Vogel ich in die Höh, 
zieh stumme, weite Kreise.

Nachts bin ich der weiche Sternenglanz.
Steh weinend nicht an meinem Grab, 
ich lieg nicht hier, weil ich nie starb.

 

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während die Tage verstreichen, werden sie Stein.
Du lachst und sprichst, als wenn nichts wäre,
sie scheinen geronnen zu Schaum,
doch Du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blumenmeer,
aber in Deinem Herzen ist eine Stelle, die blüht nicht mehr.

Die Farben des Regenbogens verblassen 
und die Blätter beginnen zu fallen.
Die Wolken verdunkeln die Tage. 
Der Sommer ist nun vorrüber,
einst war er der Schönste.
Er flüstert ein leises auf Wiedersehen, und nun ist er fort...

Dein Antlitz ist verschwunden
die Blicke sind leer
doch du wirst immer weilen
in meinem Herz umher.

Mit hartem Dröhnen ist das
schwere Tor der Erde
hinter dir ins Schloss gefallen.

Ich lege lauschend an den 
Spalt mein Ohr und höre
drüben deine Schritte hallen.

Der Klang stählt mir das Herz
so hart es litt und schlägt
den Lärm des Tages nieder.

Du drüben und ich hier,
wir halten Schritt und treffen uns
am gleichen Ziele wieder.

Grabinschrift in Uffhofen/Rheinhessen

 

In dem Moment, in dem man erkennt,
dass den Menschen, den man liebt, 
die Kraft zu leben verlässt,
...wird alles still.

Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen,
nie mehr mit ihm lachen.
Hier fehlt ein Mensch für immer.
Und du begreifst, dass du das Liebste verloren hast.

Dein Leben ist dahin geschieden,
durch des Todes starker Hand.
Wir werden ewig daran denken,
was gemeinsam uns verband.
In tiefer Trauer steh'n wir hier,
voll Tränen vor dein Grab
und tief im Innern denken wir,
schön war's das es Dich gab.

Noch sind die kühlen Mauern
nicht die zugeteilten Meinen.
In deren Fugen aber kauern,
die eigenen Seelen, die beweinen,

was einst das Liebste hier auf Erden,
und unser aller Leben war,
doch milde Hoffnung ist im Werden,
dass still sie trauern, immerdar.

Denn mit der Gräser Wuchs entsteht,
ein Umhüllen ferner Zeit,
dass alles Leid in uns vergeht,
und Hoffnung bleibt, in Ewigkeit.

Oft fragte ich mich - wo wirst Du nun wohl sein,
nachdem Du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.

Tränen, hast du viele schon geweint.
Jetzt ist sie fort, und ließ dich allein.
Doch ist sie jetzt als Engel erwacht,
und gibt auf dich besonders acht.



Es weht der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.

Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.
Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.
Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.
Auch wenn sie für immer gehen, 
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.

Tretet her, Ihr meine Lieben.
Nehmet Abschied weint nicht mehr.
Hilfe konnt ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer.
Manchmal wollte ich verzagen, hab gedacht, ich trüg es nie.
Und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie.

Warum ist es geschehen,
hat keiner das Leid gesehen?
Wo war die Hilfe,
die er so sehr gebraucht?

Für ihn wird jetzt
alles besser werden.
Er wird das Glück finden,
das ihm nicht
gewährt wurde auf Erden.

Es ist ein grosser Trost
zu wissen,
das er erlöst
von aller Qual und Pein.
Wir wünschen ihm
nur noch Sonnenschein

 

Du bist nicht mehr da mein liebes Kind,
Du fliegst jetzt mit dem Wind.
Deine Schmerzen sind vorbei,
kannst wieder fröhlich sein und frei.
Dein Lachen und Deine Fröhlichkeit vermisse ich,
da ich Dich doch so geliebt.
Nun leb ich weiter, mit dem Gedenken an Dich, 
dass Du immer, was auch kam,
geschaut hast in die Zukunft ,
nie verloren hast den Lebensmut. 
Dies will ich behalten und tun in meinem Leben jetzt noch auf Erden.
Ich danke Dir, dass Du gezeigt soviel Menschlichkeit.

Der Schmerz vergeht und lass Dir sagen, 
halte das was Du einmal geliebt im Herzen,
erfreue Dich an der Erinnerung,
des Menschen; den Du sehr geliebt.
Denn wer im Leben hat Liebe gegeben,
den werden die Menschen auf Erden nie vergessen.
Drum wünschte ich mir von ganzem Herzen,
dass die Menschen wieder gläubig,
denn der Glaube ist eine Hilfe um zu vergessen allen Schmerz,
wenn man verliert sein Liebstes.
Den Glauben kann man nicht riechen, hören, tasten,
man kann Ihn nur in sein Herz rein lassen.
Wer dieses lässt geschehen, wird erleben, 
was Gott kann bewirken,
wenn man Ihn lässt wirken.

Der Friede der Wellen des Meeres sei sein,
Der Friede des Fließens der Lüfte sei sein,
Der Friede der ruhigen Erde sei sein,
Der Friede der leuchtenden Sterne sei sein,
Der Friede der nächtlichen Schatten
sei sein
Mond und Sterne mögen ihm immer leuchten.

Eine wundervolle und einzigartige Feder,
hält man fest in der Hand.
Die Liebe, die eine Familie verband.

Ein Vogel will Sie tragen,
zu den Sternen,
die leuchten wie nie.
Doch braucht er die Feder,
weil er sonst nicht fliegt.

Der Wind ist zu stark,
du kannst sie nicht halten.
Drum lass sie los,
aus deinen Händen gleiten.

Und bist du auch traurig,
weinst meist in der Nacht,
schau zu den Sternen,
die der Herr Gott bewacht.

Wo Liebe verbindet,
bleiben Seelen vereint.
Denn tief drinnen im Herzen,
bleibt Sie immer daheim.




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