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ja, ja die Pflegeamoröllchen, da habe ich so einiges auf Lager aus den vielen Jahren meiner pflegerischen Tätigkeiten. Sei es nun in Pirmasens, Aachen, Kerkrade ( Niederlande ), Schwarzwald oder Frankfurt. Überall gab es kleine Lacher oder auch Nicklichkeiten aus allen Lebenslagen.

Alle sind noch in meinem Kopf als sei es gestern gewesen - auch wenn manche nun nicht unbedingt schön, egal ich denke an alle immer wieder gerne zurück liebe Besucher.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Orte nicht mit richtigem Namen nenne und schon gar nicht die Beteiligten. Das mache ich nicht, um die Würde der betreffenden Personen nicht zu verletzten, auch wenn vielleicht bis auf vereinzelte alle Beteiligten verstorben sind. Es schickt sich nicht, das Vertrauen was ich genoss nun im Nachhinein zu missbrauchen. Vielen Dank, dass Sie das verstehen. Ihr Daniel-Thomas Müller.

Zum Fall 1 : "Die Sache mit der Eifersucht" . Um Himmels Willen, auch wenn es fast unmöglich sich anhört oder liest, es ist mir wirklich passiert.

Wie so oft hatte ich wieder einmal mehrere Patienten in einem Wohnhaus, wo jeder Patient sein eigenes Apartement bewohnte. Manchmal waren meine Patienten auf verschiedenen Etagen und es kam auch vor, dass ich mehrere Patienten auf einer Etage betreute. So war es auch bei diesem Fall in Sigmaringen. Ich hatte dort eine Patientin die Berta, sie war wohlhbend, verwöhnt, wusste was sie wollte. Sie war gebildet, hatte sehr gute Manieren aber war stets schwierig, denn es hat lange gedauert bis sie verstanden hat dass meine Arbeitsauffassung darin bestand, alle Patienten gleich zu behandeln und nicht nach Geldbeutel. So war ich stets nie käuflich, sondern habe auch wohlhabende Patienten auch immer wieder gerne abgeleht da es nicht zu meiner Berufung passte. Neben Berta hatte ich auf der Etage auch Anna zur Pflege und Betreuung. Anna war eine nicht wohlhabende Rentnerin, die am Monatsende immer den Cent mehrmals umdrehen musste, so kam sie auch in den Genuss meiner Gutscheine von einer Bank die ich jeden Monat bekam um so genau diesen Patienten mancher finanzielle Erleichterung zu verschaffen. Meiner Hündin Amanda war die Anna sehr ans Herz gewachsen, Anna habe ich nach Hause bekommen zum steren, jedoch die Liebe von und zu Amanda versetzte bei Anna Berge.

Es war wieder ein Abend, Anna ging es sehr sehr schlecht so wurde es erforderlich, dass ich die Nacht mit Amanda bei ihr verbrachte. Mit Amanda machte ich einen ausgedehnten Spaziergang und ging dann zu ihr in die Wohnung zurück. Stündlich kontrollierte ich die Infusion, hatte ihr Ringerlösung angehängt, damit der Flüssigkeitshaushalt einigermaseb stabil blieb. Irgendwie war Amansa sehr unruhig in der Nacht, lief vom Schlafzimmer zur Haustüre in regelmäßigen Abständen und brummte, kein knurren. Ich fühlte mich nicht sonderlich wohl, was hatte das zu bedeuten, ein solches Verhalten konnte ich bei meiner Amanda bisher nie feststellen, somit auch nicht einordnen.

Nachdem die Nacht zu meiner Zufriedenheit ruhig und unauffällig für Anna verlief, zog ich mich schnell kurz an, Amanda das Halsband und die Leine an um die Frühgassirunde zu machen. Es war 6.30 Uhr, wohlgemerkt 6.30 Uhr. Ich öffnete die Wohnungstüre und erschrak fast zu tode, traute meinen Augen und Ohren nicht. Im Schaukelstuhl in der Ecke vor der Wohnung von Anna saß Berta eingepackt in eine dicke Decke und schrie lauthals :" ich habs gewusst, ich habd geahnt, ich habs gewusst, bei der schläfst Du, mit mir schläfst Du nicht....mehrmals wiederholte sie diesen Satz. Nicht nur, dass mir dieser Aufritt saupeinlich war, nein es öffneten sich langsam noch die anderen Wohnungstüren und Köpfe streckten sich neugierig grinsend heraus. Kurz um, ich suchte ein Loch wo ich hineinkrabben kann.

Kurz die Patientin beruhigt und in ihre Wohnung gebracht und ihr versprochen, sobald ich Anna geduscht habe und ihr das Frühstück angereicht habe, dass ich dann rüber käme und wir ein ernstes Wort reden müssten. Aber zuerst müsse Amanda ihr Geschäft machen.

Gesagt, getan... nachdem ich Anna versorgt hatte bin ich zu Bertha. Mehr als zwei Stunden habe ich ernsthaft mit ihr geredet, ihr die Situation iheres Zustandes und dann umgekehrt von Anna. Schnell hat sie dann gemerkt was für ein Blödsinn sie gemacht hat. Sie werden es nicht glauben aber an diesem Nachmittag ging sie rüber zu Anna, entschuldigte sich - vorher musste ich noch einen fast 100 Euro teuren Schlafanzug kaufen für Anna, Berta hat sich ehrlich geschämt. Aber ab diesem Zeitpunkt wurden die beiden richtige Freundinnen und von Eifersucht keine Spur mehr. Es ging sogar soweit, dass ich wie immer gekocht habe, aber nur 1x für beide zusammen. Immer abwechselnd in den Wohnungen. Leider hatte Anna davon nicht viel, denn sie bekam oft Chemo und dann ist es mit essen immer schwierig. Ja, auch so kann es gehen.

Fall 2 : Manchmal kam es auch vor, dass eine oder einer meiner PatientINNEN stationär ins Krnkenhaus mussten obwohl ich die häusliche Pflege hatte, kommt das auch vor. So erging es mir mit Patientin Mathilde, Mathilde war auch schwerst krank aber eine starke Patientin die obwohl sie so schwer krank war, immer dem Leben zusprach. Mathilde hatte früher immer Tiere ( Hund und Katzen ) das merkte man ihr ganz besonders an, auch noch jetzt wo sie dem Tod näher als wie dem Leben war. Glücklcherweise hatte sie noch ein gesundes funktionierendes Gehirn. Nun stand wieder einmal eine komplizierte OP an was vorher sehr viel Zeit der Aufklärung und Überlegung wie operiert werden soll. Nachdem wir sehr gut aufgeklärt waren, bat ich nochmals die Patientin mit nach Hause zu nehmen über das Wochenende. Es ging um einen neu aufgetretenen Brustkrebs, Mathilde hatte nur noch eine Brust aufgrund einer vorangegangenen OP wegen eines bösartigen Tumors 7 Jahre zurück. Ich wusste was es für Mathilde bedeutete nun auch noch die zweite Brust hergeben zu müssen, denn sie ar nach wievor auf hre Weiblichkeit bedacht und trug auch die entsprechenden Silikoneinlgen im BH so dass es für aussenstehende nicht sichtbar war. Daher auch meine Bitte der Bedenkzeit über das Wochenende, ob man nun brusterhaltend operieren soll oder total. Anfängich schaute mich die Ärztin etwas befremdend an bis bei ihr der Groschen gefallen ist. Dann nahm sie mich unverblümt in den Arm und sagte mein Gott Herr Müller, so wie sie, würde ich mir manchen Ehemann wünschen und zu Mathilde sagte Frau G. bei dem sind sie in den besten Händen.

Das Wochenende war vorbei, Mathilde hat sich für die brusterhaltende OP entschieden. Sie wurde Dienstags morgens operiert. Ich war dort, aber die OP hatte länger als erwartet gedauert. Erkundigte mich regelmäßig teefonisch.

Am späten Abend rief mich die Stationsäztn gegen 21.00 Uhr an, was mir zuerst einen Schrecken einjagte aber der flog schnell vorbei. Diese Ärztin war etwas aufgeregt und wollte wissen, ob Frau G. nun doch Kinder hätte. Das verneinte ich und erklärte der Ärztin dass der Mann Oskar von Mthilde vier erwachsene Kinder aus erster Ehe hat, aber Mathilde keine Kinder hätte. Die Ärztin sagte mir, dass Mathilde ihr im Aufwachraum gesagt hat, egal was auch ist und kommt, sie müsse kämpfen für ihre Amanda die bräuchte sie dringend und dass ihr die Ärztin dabei helfen solle. Amanda war meine Hündin. Wir lachten und waren erleichtert und so kamen wir nocheinmal auf die Diskusion mit dem brusterhaltend operieren. Sie gratulierte mir für eine hervorragende Arbeit dass es richtig Spaß machen würde gerade an Mathilde zu sehen wie wichtig eine richtige patientenbezogene häusliche Pflege ist. Mathilde hatte sich nach dieser OP nochmal aufgerappelt und noch ein gemeinsames Jahr stand uns bevor. Gerade hier muss ich mich wieder in erster Linie bei Amanda bedanken

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