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Tränen im Iran

Diese Seite liegt mir besonders am Herzen. Sie ist allen im Exil lebenden iranischen Menschen gewidmet, die tagaus und tagein mit der bitteren Wahrheit leben müssen, ihre Heimat vielleicht nicht mehr sehen zu dürfen. Nur weil ein paar verknöcherte Unmenschen ihr Unwesen treiben können und dürfen vor den Augen der restlichen Welt.

Mir tut besonders die Situation von Barbara Naziri auch sehr weh, die ihre "verbrannten Heimatgefühle" mit wunderollen, sehr tief gehenden Gedichten und Texten immer wieder verarbeitet und trotzdem ihre Heimat so immer wieder am Leben erhält, Iran Du darfst weder untergehen noch darf du in Vergessenheit geraten. Mich persönlich berühren die Texte immer sehr und ich stehe auch dazu, dass sie meine Gefühle durcheinander wirbeln, denn ich bin einfach auch nur ein Mensch.

Auf dieser Seite erlaube ich mir immer wieder so einige Gedankenstriche einzuarbeiten mit Texten von Barbara Naziri u.v.m.

Ich wünsche mir, dass diese Zeilen ihren Weg finden auch bei den Verantwortlichen so manche kranke Zelle in gesundes Denken vielleicht umwandelt, auch wenn es nur eine Hoffnung ist, muss sie ausgesprochen werden. !

z.B. den Menschen die diese Videos zugespielt haben, gehört ganz besonders unser Dank und Mitgefühl, wenn man bedenkt was diese Menschen auf sich genommen haben uns hautnah zu präsentieren was wirklich passiert. Möge sie Gott beschützen für ihren Mut den sie aufgebracht haben und weiter aufbringen :

 

Hier drei Links von gefundenem Material aus der Süddeutschen Zeitung. Allerdings bleibt

dahingestellt ob es wirklich der Wahrheit entspricht, das vermag ich nicht zu beurteilen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-iran-aus-diesen-unruhen-wird-keine-politische-bewegung-entstehen-1.3811530

http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-zwischen-demokratie-und-theokratie-so-funktioniert-irans-politisches-system-1.3812153

http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-die-proteste-in-iran-stellen-europa-vor-ein-dilemma-1.3811201

Die schwarze Taube © Aramesh

 

Die Friedenstauben tragen Trauer,
gestutzte Flügel, angekettet, 
gefangen fest im Vogelbauer 
und niemand zeigt sich, der sie rettet.

Die Menschen treibt es auf die Gassen,
die Angst vergessen, die sie bannte,
das Wort wird sich nicht stoppen lassen, 
das allen auf der Zunge brannte.

Es brechen Schlösser von den Mündern, 
ein Aufruhr gegen Heuchelei.
„Das Menschenrecht ist nicht zu plündern!“
erklingt es wie einz‘ger Schrei.

Wie wilde Schlangen züngeln Flammen, 
die hungrig sich durchs Dunkle fressen. 
Hilf uns, das Böse zu verdammen!
Wer kann das Leid der Menschen messen?

Gleich einer Mauer steht die Macht, 
zerfetzt das Leben, Schüsse knallen. 
Ein Seufzer tönt, dann ewige Nacht, 
in deren Tiefe Körper fallen.

Ein neuer Tag, kein Vogel singt,
das Dämmerlicht färbt sich blutrot 
und keiner da, der Botschaft bringt – 
ein dunkler Schatten schweigt sich tot.

Verzweiflung will mich schon verleiten, 
da sehe ich die junge Frau 
aus einer Einbahnstraße schreiten 
und mit ihr schwindet jedes Grau.

Sie schaut sich um, löst ihren Schleier 
und wirft ihn hoch mit einem Lachen;
ich atme heftig, fühl mich freier 
und trachte es, ihr nachzumachen.

Nun wollen wir dem Wind erlauben,
sie fortzutragen übers Land,
sie gleichen schwarzen Friedenstauben 
von unserer Hoffnung abgesandt.

Der Machtgier scheinheiliger Greise 
und Unterdrücker hier im Land 
erliegen wir zu keinem Preise,
denn FREIHEIT ist ein Menschenpfand.

Iran, Januar 2018 ?

 Januar 2018: 

sinnloses Blutvergießen und morden im Iran nimmt an Ausmaß zu und die Welt will wegschauen. Diese Seite wird allen denjenigen gewidmet, die sich einsetzen und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, dass die Öffentlichkeit wenigstens annähernd einen kleinen Einblick bekommt in das dortige Geschehen. Die Politik schaut zu und weg und das darf nicht sein.

Barbara Naziri, eine Exiliranerin setzt sich unermüdlich neben vielen anderen hier lebenden Landsleuten hier dafür ein und gerade bei ihnen möchten wir jetzt ganz besonders sein. Was gehen für Berichte und Bilder durch die Medien die gerade bei den hier lebenden Landsleuten tiefe Wunden reissen, schmerzliche Erinnerungen wieder wie ein Film vorbeilaufen lassen? Die Welt darf nicht wegschauen und auch ein Hr. Auußenminister Gabriel muss den Hintern in der Hose haben und Flagge zeigen.

Schwester im Iran

Unter den Flügeln der Nacht. / در زیر بال شب
gleite ich wie ein Schatten /
می لغزم چو سایه ای 
durch vergessene Gassen. /
میان کوچه ها

Die Sterne unter meinen / ستاره ها در زیرِ 
Augenlidern sind verbrannt /
پلک ها ی ام سوخته اند 
an den Suren der Heuchler. /
در ٍثوره های ریاکارانه

In der Ferne erstirbt die Fontäne / در دورها جان می بازند فواره هایِ 
einer gesummten Melodie durch /
نجوای یک ملودی 
einen letzten Hilfeschrei. /
میان آخرین فریاد امداگرانه

Asche ist auf mein Haar gefallen, / خاکستر بر موی ام می نشیند 
der Spiegel der Erinnerung erblindete /
آئینه یاد نابینا گردیده
und ruft vergeblich meinen Namen. /
و فرا می خواند بیهوده نام مرا

Doch meine Gedanken überlasse ich / اما اندیشه های ام را می سپارم 
den Flammen wie der Sonne den Tau, /
بر آتش، همچو شبنمی بر آفتاب 
damit sie neu geboren werden. /
تا آنکه ز نو زاده شود .

© Aramesh /آرامش 


(literarisch ins Persische übertragen von 
Dariush Ian)

02. Januar 2018

In Hamburg am wurde 06.01.2017 ein Zeichen gesetzt im Kampf gemeinsam gegen die unmenschlichen Machenschaften.

Hier sind wir glücklicherweise noch auf einer „Sicheren Seite“ und können Videos zeigen uns sehen ohne unser Leben zu riskieren.

Deswegen denke ich gerade auch jetzt in diesen Momenten an die Menschen im Iran, die nur selbiges wollen, nämlich informieren und zwar ehrlich informieren was geschieht in Form von Videos über Handy und die dabei ihr Leben riskieren oder schon verloren haben weil sie erwischt wurden.

Hier ein Link zum Video von der Demo in Hamburg von :

Mohammad Zamani

https://www.facebook.com/mohammad.zamani.779/videos/1936191959743130/

"NOSTALGIE"

Die Jahre sind vorbeigeflossen,
was einst geblüht, ist nun vergangen;
hab jeden Atemzug genossen,
jetzt hält mich Nostalgie umfangen.

Die Jugendzeit verging im Fluge
mein Sommerkleid ist abgestreift,
ein Wimpernschlag in kurzem Zuge
heißt Leben – wie man es begreift.

Der Herbst zählt meine Restbestände,
noch führt mein Geist die Hand mit Kraft,
schreibt meine Poesie an Wände, 
so losgelöst, bis sie erschlafft

Gedichte sind Gedankensplitter, 
formen sich Wort für Wort ins Herz,
mal sind sie heilsam, manchmal bitter,
jedoch im Sinn so stark wie Erz.

Das Leben mischt erneut die Karten,
die Sanduhr läuft, es rinnt die Zeit, 
der Winter lässt nicht auf sich warten,
und flüstert leis: Mach Dich bereit!

© Aramesh, 18.02.2018

Liebe Freundinnen ♥️ und liebe Freunde ♥️
Ich beginne mit einem Gedicht

FREUNDSCHAFT

Ein Weg,
ein Blick,
ein Lächeln.

Der Weg… Geschlossenen
Lides folgen wir dem Faden,
den unsere Herzen spinnen,
ohne uns darin zu verhaken.

Der Blick… die Fenster
unserer Augen spiegeln sich
im Einklang um das Wissen
vertrauter Seelen.

Das Lächeln… Du und ich –
kein Zuckerbrot mit Schmeichelei
belegt, sondern einfache Wahrheit:
bedingungslose Zuneigung.

© Aramesh, Hamburg, 10.03.2018

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