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die tiergestützte therapeutische Begleitung bekommt immer mehr Zuspruch, was ein Segen für unsere Senioren ist. Ich selber habe viele Jahre mit einem Therapiehund gearbeitet und nur positive Erfahrungen gemacht. Deswegen ist diese Seite auch überwiegend meiner Hündin Amanda gewidmet, die inzwischen leider verstorben ist.

Unsere Vierbeiner die gerade in der Altenpflege und Betreuung eingesetzt sind, erweisen sich immer wieder als wahrer Goldschatz. Neben einer umfangeichen Geduld verfügen sie über ein Feingefühl und Instinkt, der uns Menschen leider abhanden gekommen ist, vielleicht hatten wir dieses auch noch nie...

meine treue Therapiehündin " AMANDA "

Hier sehen Sie Ausschnitte aus meiner pflegerischen Tätigkeit mit meiner Therapiehündin Amanda in Frankfurt am Main.

Im Riederwald Fuß gefasst, meine Patienten waren meine Familie

ja, der Riederwald hat mich nochmals richtig als Mensch geprägt. Durch die hervorragende Arbeit von meiner Amanda bekam ich immer wieder Aufträge. Da ich auch eine sehr gute Arbeit leistete erntete ich den lebensnotwendigen Respekt und die Anerkennung so dass ich mich immer wieder selber motivieren konnte. Es war eine sehr gute Entscheidung, 2004 alle Zelte in Aachen abzubrechen und nach Frankfurt zu gehen. Für einen Hund habe ich mich erst entschieden, nachdem sicher war, dass sie mit zur Arbeit konnte. So ist sie im Altenheim regelrecht groß geworden, mit 3 Monaten durfte sie mit ins alte Wiesenhüttenstift was ein Paradies war mit dem großen dazu gehörenden Park. Leider wurde das Gebäude verkauft und das Wiesenhüttenstift zog um nach Preungesheim zum Frankfurter Bogen, kleiner, aber viel kälter und steriler - keine Wohlfühlorte mehr. Viele Bewohner verstarben, Amanda fühlte sich nicht mehr wohl und ich auch nicht. So kündigte ich und ging in die private Häusliche Pflege mit Amanda. Da blühten wir beide wieder auf und ich festtigte mich sehr und bekam viel Anerkennung und Respekt.


 

hier bekommen Sie einen Einblick in meine gemeinsame Arbeit mit meiner Therapiehündin Amanda.

Es waren wunderschöne und sehr erfolgreiche Jahre die ich mit ihr verbringen durfte.

Begonnen hat Amanda im Altenheim direkt am nächsten Tag als ich sie bekam. Das war noch im alten Wiesenhüttenstift im FrankFurter Nordend. Dieses Altenheim war nicht nur für die Bewohner ein kleines Paradies dank dem dazugehörenden Park, sondern auch für meine Amanda. Sie hatte überall im Haus Zugang und konnte sich so ihre Patienten selbst aussuchen wovon sie reichlich Gebrauch machte.

Leider folgte mit dem Wiesenhüttenstift ein Umzug nach Preungesheim zum Frankfurter Bogen - dort fühlten sich viele Bewohner nicht mehr wohl, so auch nicht meine Amanda. Nach 6 Monaten habe ich dann gekündigt und bin in die häusliche Pflege in den Riederwald was eine sehr gute Entscheidung war. Amanda und ich wir erlebten dort unseren beruflichen Höhepunkt:


 

Amanda hat Zutritt zum RWT Transport

 

rechts sehen Sie meine Amanda im Rettungswagen - das gibt eigentlich genau wieder, wie Amandas Wertstellung im Riederwald war. Für sie gab es kaum Grenzen, sie schaffte es immer wieder, Rechte zu erhalten die eigentlich unmöglich waren. Allerdings war die Situation hier als das Bild gemacht wurde sehr unschön, es war Abends nach 23.00 und der Patient war ich selbst - bin halt auch nur ein Mensch. Dank der schnellen Hilfe der Einsatzkräfte kam ich dann relativ schnell wieder auf die Beine. Jedoch folgte danach eine langwierige Behandlung, was schon der Anfang zum Grund meiner Frühberentung war. Allerdings wollte ich das damals noch nicht wahrhaben und ackerte weiter als an meine Gesundheit zu denken.

 

Amanda im RWT


 

" Griechisches Kuscheln "

rechts sehen Sie Amanda bei einer Mittagspause bei meinem alten Chef Dr. Evangelos Stergiou. Die beiden hatten eine sehr gute und innige Verbindung. Manchmal gab es auch für Amanda sehr schwierige Situationen, wo es wichtig war, dass sie etwas Abstand vom Geschehen bekam. Genau dafür war Evangelos Nähe für sie ein richtiges Seelenbalsam. Man sieht gerade auf diesem Foto wie relaixt sie ist und wie sie die Ruhe und Umgebung von Evangelos genoss. Eine Stunde "griechisch kuscheln" war für Amanda eine Tankfüllung Sprit. Sie hatte das Privileg dass sie der einzige Hund war, der bei Evangelos ins Auto durfte.

Bildergalerie


 

Hier rechts sehen Sie eine kleine Diashow von einer ganz besonderen Patientin. Hierzu muss gesagt werden, dass diese Patientin schwer krank war und im Altenheim war ( zur Kurzzeitpflege ) , ich bekam sie nach Hause zur palliativen Pflege. Dann geschah unglaubliches, sie liebte Tiere sehr und da kam Amanda gerade zur rechten Zeit. Mit ihrer unkomplizierten Art und ohne Berührungsängste standen sich die beiden gegenüber und es war Liebe auf den ersten Blick. Die Patientin dachte an alles, nur nicht mehr ans sterben und sie entwickelte eine unglaubliche Motivation zum kämpfen was sie auch allen beteiligten Ärzten zu verstehen gab. Sie musste kämpfen da Amanda sie brauchte.Es ging sogar soweit, dass ich mit der Patientin noch 1 Woche Urlaub auf Borkum machen konnte. 3 Jahre kam sie noch in den Genuss am Leben teilzunehmen bei regem Verstand. Sie durfte dann in Ruhe einschlafen, das war für Amanda sehr schlimm - 14 Tage verweigerte sie das Essen. Ich musste subcutane Ringerlösung bei ihr anlegen damit sie mir nicht austrocknet. Das war eine schwere Zeit. Anzumerken ist noch dass ich für Amanda eine Sondergenehmigung bekam an der Beerdigung teilzunehmen, quergestellt hat sich leider die katholische Kirche.

 

 


 

hier sehen Sie Amanda bei einem Einsatz im Altenheim. Es war schon in der Zeit als wir im Riederwald arbeiteten. Für diesen Patienten hatte ich die Betreuung übernommen nachdem seine Frau die Pflichten nicht mehr wahrnehmen konnte. Seine Frau hatte ich auch in Pflege zu Hause. Leider war es nicht machbar die beiden zu Hause zu pflegen, ein vorangegangener Versuch scheiterte. Der Patient war sehr schwierig. Worauf ich ganz besonders stolz bin, zwei Tage vor dem Ableben seiner Ehefrau konnte ich es noch organisieren, dass er sich zu Hause von ihr verabschieden konnte und ich habe ihn bewusst 1 Stunde mit seiner Frau alleine gelassen. Sie konnte es noch registrieren und ich glaube, dass sie mir das auch sehr hoch angerechnet hat. Der Tod von seiner Frau hatte ihm verständlicherweise sehr zugesetzt. Leider hatte er eigene Kinder die alles quergestellt haben nach dem Ableben seiner Frau, sie haben ihn regelrecht entführt weil sie dachten es sei eine Menge Geld zu holen. Ich habe dann umgehend die Betreuung abgegeben zu meiner Entlastung, da dieses Verhalten auch nicht im Sinne seiner verstorbenen Ehefrau war.

im Altenheim


 

rechts sehen Sie zwei meiner Patienten die zusammen in die Schule gegangen sind und sich später total aus den Augen verloren haben. Dank Amanda fanden die beiden zusammen. So gab es öfters mal gemeinsame Kaffeenachmittage oder gemeinsame Spaziergänge. Amanda war beim Ableben von beiden Patieten zugegen, bei ihr diret und ihn entdeckte sie morgens beim betreten der Wohnung eingeschlafen im Sessel. Auch zu diesen beiden hatte Amanda eine sehr innige Beziehung

 

 

 

 


 

unten sehen Sie meinen alten Chef Dr. Evangelos Stergiou bei einem gemeinsamen Ausflug im Odenwald. Ihm hab ich in meiner aktiven Zeit im Riederwald sehr viel zu verdanken. Er hat mir sehr viel beigebracht was wichtig für eine erfolgreiche Wundbehandlung ist, er war immer mein Vorbild wenn es um den Umgang mit meinen Patienten ging. Evangelos hatte eine ganz besondere Art mit Patienten umzugehen, soetwas findet man nur in den südlichen Ländern, es ist leider keine deutsche Art so mit Menschen umzugehen. So hat er sich z.B. zu Hause hingestellt und für meine Patienten Suppe gekocht wenn sie nicht essen konnten oder wollten. Er hat sich die Zeit genommen und sich ans Bett gesetz mit Löffel und Tasse und einer großen Portion Geduld. Evangelos war für mich Chef, Freund und so etwas wie Ziehvater. Er hatte noch sehr viel mit mir vor, doch leider war auch er schon schwer krank, ohne dass er es wusste und verstarb. Aber ich hatte noch die Möglichkeit mich im Krankenhaus von ihm zu verabschieden, nachdem ich schon im Schwarzwald wohnte. Ich vermisse ihn sehr, denn wir beide hatten eine besondere Art miteinander um zu gehen - es gab keine Tabus- es ging manchmal rauh zu aber immer herzlich. Er war jemand der auch alles zu mir sagen dufte und ich habe auch vieles angenommen und umgesetzt. Schön war es, wir hatten oft Punkte an denen wir uns nie einig waren aber auch den notwendigen gegenseitigen Respekt damit umzugehen und genau das macht meine Freundschaft zu Evangelos zu etwas ganz besonderem

 

 

 

hier noch ein kleines Schmankerl.... Amanda sitzt bei ihrem Liebling am Tisch, beim Kaffee draußen vor der Kneipe nebenan. Der Hausmeister trank dort gerne seinen Kaffee und Amanda duldete dort niemanden als sich, sie neben ihm.

 

 

 

 

Amanda beim Hausmeister


 

zur tiergestützten therapeutischen Begleitung finden Sie hier auch ein paar interessante Links zu Beiträgen. Klicken Sie einfach die Bilder an und Sie gelangen direkt zum Artikel. Viel Spaß.

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